Traditionspflege für Bürgerkrieg und Massenmord?

Der „Finnentag“ in Hohenlockstedt

Text: Georg Blum

Veröffentlicht im September 2016

(1) Deutsche und finnische Offiziere der „Finnischen Legion“ in Lettland 1917. Befehlshaber Hauptmann Ulrich von Coler (mittlere Reihe, 4. v. l.) trat wie viele dieser Gruppe 1918 auf die Seite der Weißen im Finnischen Bürgerkrieg.

2013: Alte Kameraden aus Finnland und Deutschland erfinden den Ersten Weltkrieg neu – gegen Rote und Russen war’s ein Kampf für Freiheit und Demokratie. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, verantwortlich für die Auslandseinsätze deutscher Soldaten in Afghanistan, Mali und anderswo, ist mit Engagement dabei.

Vorbemerkung: Der Autor Georg Blum schrieb die folgenden Texte 2013 und 2014. Ich wusste um das Thema, teils aus familiärer Überlieferung, teils aufgrund des Harburg-Bezugs, teils aus früheren öffentlichen Kontroversen. Da ich Blums Entgeisterung über das Spektakel des Finnentages teilte, vermittelte ich die Veröffentlichung der Texte in einem befreundeten Blog. Wir wandten uns dann mit dem Link zu den Texten an viele politisch Verantwortliche in Schleswig-Holstein. Jetzt, da die Website Harbuch zur Verfügung steht, soll das Thema hier weitere Publizität bekommen.

Denn: Zwar hat sich der jährliche Rummel um den "Finnentag" in Hohenlockstedt inzwischen reduziert. Prominente Gäste bleiben aus. Der politische Rückhalt in der höheren Landespolitik scheint geschwunden. Aber vor Ort und in der Bundeswehr lebte 2015 die geklitterte Geschichtslegende fort, auch filmisch. 2016 wieder, auf besonders dümmliche Art. Und in Finnland selbst findet sie immer noch und leider schon wieder viele Anhänger. Wie übrigens auch in den baltischen Staaten, wo die einheimischen SS-Legionäre offen verherrlicht und Antifaschisten staatlich gemaßregelt werden. 

Ich habe Finnland liebend gern und oft als Tourist bereist, Ende der 1960er, in den 1980ern, zuletzt 2011. Ich habe in einem internationalen Konzern mit finnischen Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet und als Gewerkschafter finnische Partnerorganisationen besucht. Finnen diskutieren nach meiner Erfahrung mehrheitlich hart, offen, rational. Ich kam damit gut klar. Die Kriege zwischen 1917 und 1945 sind ein traumatisches Erbe ihrer Nation. Sie sind neben der reichen Bauernkultur des Landes und der verstörenden Stadterfahrung nach 1950 das zentrale Thema einer schöpferischen Literatur. Die deutsch-finnische Geschichte ist sehr kompliziert, über 1945 hinaus. So entwickelte Finnland, dem Kalten Krieg zum Trotz, auch zur DDR ein gutes Verhältnis.

Mein Wunsch: Die Vermittlung der Geschichte Finnlands und des deutsch-finnischen Verhältnisses darf nicht bekloppten Militaristen überlassen werden.

cg

 

In Herzen Schleswig-Holsteins nahe der Kreisstadt Itzehoe gibt es ein merkwürdiges Militärgelände, das Lockstedter Lager: gegründet als Lager für französische Kriegsgefangene 1870/71, dann Ausbildungslager der kaiserlichen deutschen Infanterie, bis 2004 in Teilen genutzt als Heeresflieger-Standort der Bundeswehr.

Merkwürdig ist hier vor allem ein jährliches Gedenkritual, zu dem diplomatische und konsularische Repräsentanten sowie höchste finnische und deutsche Militärs anreisen, unter letzteren häufig der jeweilige Leiter der zentralen Infanterieschule in Hammelburg oder der Befehlshaber des Potsdamer Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Ende Februar/ Anfang März begehen sie in der Standortgemeinde Hohenlockstedt den „Finnentag“ – in Erinnerung an eine Episode deutsch-finnischer Militärkooperation, die im Januar 1915, ein halbes Jahr nach Beginn des Ersten Weltkriegs, ihren Ausgang nahm.

Damals reisten nach und nach rund 2000 junge Finnen, zumeist Studenten aus wohlhabenden Familien, als Pfadfinder getarnt in Lockstedt an. Die bürgerliche finnische Nationalbewegung wollte sich mit dem Deutschen Kaiserreich gegen das zaristische Russland verbünden.

Die jungen Männer sollten im Lager gedrillt und als „finnische Legion“ den deutschen Truppen an der Ostfront in Estland an die Seite gestellt werden. Im Mai 1916 griff hier ein finnisches Jägerbataillon, geführt von deutschen Offizieren, in die Stellungskämpfe ein. Aber mit den russischen Revolutionen im Februar und im Oktober 1917 kam die Mission bereits zu ihrem Ende. Die Finnen wechselten unter das Kommando der „weißen“ finnischen Bürgerarmee und kämpften gegen die mit den russischen Oktoberrevolutionären marschierende „rote“ finnische Arbeiterarmee. Die deutschen Offiziere folgten ihnen als Söldner oder kämpften mit den deutschen Freikorps im Baltikum und später in Deutschland ebenfalls gegen die Arbeiterbewegung.

Diese nur drei Jahre währende militärische Kooperation zwischen Deutschen und Finnen hat den Anschein einer kleinen militärgeschichtlichen Arabeske. Ihre Wirkungen reichen jedoch bis in die Kriegsführung des Zweiten Weltkriegs. Die „finnische Legion“ und ihre deutschen Offiziere wurden zu einer Schule des „Weißen Terrors“, der sich als besondere antikommunistische Kampfweise im finnischen Bürgerkrieg herausbildete, im deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 erneuerte und als Praxis der Judenvernichtung und Resistance- und Partisanenbekämpfung auf viele der von Deutschland zwischen 1939 und 1945 besetzten Länder ausweitete.

Diese Traditionslinie findet sich prototypisch verkörpert in der Laufbahn des preußisch-deutschen Berufssoldaten Ulrich von Coler. Er wurde als ausbildender Oberleutnant im September 1915 nach Lockstedt kommandiert und führte als Hauptmann mit 38 weiteren deutschen Offizieren eine rund 1.250 Köpfe zählende finnische Legion ins estländische Kampfgebiet. Schon Anfang März 1918 kam er mit den ersten Heimfahrern nach Finnland. Er wurde Oberst der weißen finnischen Armee bis zu deren Sieg über die revolutionäre finnische Bewegung wenige Monate später. Da nach diesem Ereignis die deutschen Offiziere von den Finnen wieder aus ihrem Heer ausgegliedert wurden und Coler keine Stellung in der 1919 auf 100.000 Mann verkleinerten Deutschen Reichswehr erwarten konnte, wechselte er für mindestens zehn Jahre zu finnischen weißen paramilitärischen Milizen.

(2) Ulrich v. Coler 1885 - 1953

1934 kehrte er in das inzwischen nationalsozialistische Deutschland zurück und trat der aufrüstenden und wachsenden Wehrmacht bei. Im Zweiten Weltkrieg erscheint er, nun im Alter von Mitte 50, als Regimentskommandeur im Polenfeldzug 1939, ab Sommer 1940 als leitender Besatzungsoffizier (Feldkommandant) in Nordfrankreich und auf der Krim. Auf der Krim war er mit großer Wahrscheinlichkeit persönlich an Erschießungen von Juden beteiligt. Über sein Gebaren berichteten beteiligte Offiziere in einem Nachkriegsverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf ausführlich: Er habe stets das eigene Herrenmenschentum bzw. das Untermenschentum der russischen Bevölkerung betont, habe Untergebene aufgefordert, bei Exekutionen vorher Bilder von den Opfern zu machen, um deren Kümmerlichkeit zu belegen, und unter Schwenken seiner Pistole von deren Gebrauch geprahlt.

Über diesen sozialreaktionären, rassistischen und mörderischen Ideen- und Erfahrungshintergrund der „weißen“ Finnen und Deutschen wird heute in Finnland nach Jahrzehnten des Schweigens sehr offen debattiert. Im militärhistorischen Museum Hohenlockstedts und auf den örtlichen Veranstaltungen erfährt man davon nichts. Generalmajor Jukka Pennanen aus Helsinki beendete seine Rede zum Finnentag 2012 mit den Worten: „Dieser Gedenktag liefert uns ein Vorbild, was einzelne Menschen für Ihre Überzeugung und zur Durchsetzung der Gerechtigkeit bewirken können. Die Werte, die dem Handeln der Jäger zugrunde lagen, haben in den vergangenen nahezu hundert Jahren nichts an Aktualität eingebüßt!“ Der Bürgermeister Hohenlockstedts, Bernhard Diederichsen, spricht von den „finnischen Freiheitskriegen gegen das russische Joch“. Die Homepage des örtlichen Heeresflieger-Traditionsvereins spricht präziser vom „erfolgreichen Freiheitskampf der Finnen gegen den roten Riesen“.

Am Finnentag am 2. März 2013 wird Generalleutnant Rainer Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, eine der Hauptreden halten.

  

 

Wieder „Finnentag“ 2014: Gruselig geht es weiter...

 

(3) Finnische Jäger, in Hohenlockstedt jedoch nicht präsentiert: Angehörige des Finnischen Freiwilligenbataillons der Waffen-SS 1941

 

Auch 2014 treffen sich im schleswig-holsteinischen Hohenlockstedt deutsche und finnische Militärs, um ihre gemeinsamen Kampftraditionen abzufeiern. Am 1. März 2014, dem sogenannten Finnentag, wird eines Finnischen Jägerbataillons gedacht, das 1915 mit Hilfe des kaiserlichen deutschen Heeres auf dem örtlichen Truppenübungsplatz aufgestellt, ausgebildet und 1916/17 mit deutschen Offizieren gegen die russische Armee und die finnische Arbeiterbewegung in die Schlacht geschickt wurde.

Die für diesen Anlass entworfene Geschichtslegende haben wir bereits im letzten Jahr analysiert. Die Kaltblütigkeit, mit der die deutsch-finnische Waffenbrüderschaft im Lager des „Weißen Terrors“ als Startimpuls für die finnische Unabhängigkeit und eine Demokratie skandinavischen Typs ausgegeben wird, lässt einen frieren. Aber das wappnet immerhin gegen milde Nachsicht gegenüber greisen Militaristen.

In Wahrheit radikalisierte das Bündnis zwischen Kaiserheer und finnischen Freiwilligen das Morden im Finnischen Bürgerkrieg. Danach, nach dem Sieg der Weißen, etablierte dieses Bündnis eine Bananenmonarchie mit dem Schwager Kaiser Wilhelms II. als finnischem König. Die staatliche Autonomie Finnlands und seine Parlamentarisierung wurden erst durch die Arbeiterräte der deutschen Novemberrevolution 1918 möglich, die den deutschen Kaiser und den deutschen Finnenkönig von ihren Thronen jagten – also genau durch jenen Typ von Volksbewegung, den die finnischen Jäger in ihrer Heimat zu vernichten suchten.

(4) Friedrich Karl v. Hessen, König von Finnland, 1918

 

Wer sich einigermaßen nüchtern über das Jägerbataillon und seine deutsch-finnischen Traditionswahrer informiert, erkennt unschwer die wirkliche Traditionslinie dieser eigentümlichen Formation: die unverbrüchliche Gewaltbereitschaft gegen Russen und Kommunisten.

Auf der finnischen Seite des Bündnisses beginnt diese Traditionslinie mit den bereits erwähnten Bürgerkriegseinsätzen gegen finnische und russische „Rote“ 1917/1918, spannt sich weiter über die Teilnahme finnischer Jäger am Interventionskrieg gegen Russland 1919, die Formierung einer überwiegend antirussischen Staatsarmee mit den von Deutschen ausgebildeten Jägeroffizieren als Leitungskadern in den zwanziger Jahren, den finnisch-russischen „Winterkrieg“ 1939/40, den „Fortsetzungskrieg“ gegen Russland mit der Unterstützung Nazideutschlands 1941/44, um dann nach 1945 vor allem im Offizierskorps der finnischen Armee unterirdisch fortzuleben. Aus diesem Milieu stammen die finnischen Stammgäste in Hohenlockstedt. Sie treiben in Finnland eine Traditionspflege, in der die zahlreichen Russlandeinsätze der Finnen so positiv erscheinen wie die Hilfe der Bundeswehr beim Elbhochwasser.

Die Traditionslinie auf deutscher Seite ist nahezu gleich. Deutsche Kommandeure des Jägerbataillons stellten, auf der Grundlage ihrer Kampferfahrungen im Finnischen Bürgerkrieg, die Elite des „Weißen Terrors“ im deutschen Militär. Viele schlossen sich den baltischen Freikorps an und halfen beim Kampf gegen die Arbeiterräte in Deutschland, machten 1920 beim Kapp-Putsch mit, um sich schließlich innerhalb der nationalsozialistischen Wehrmacht durch besonders unmenschliche Kriegsführung in der Sowjetunion auszuzeichnen.

Krönung dieser miteinander verschlungenen Traditionslinien war die im Mai 1941 von der deutschen und der finnischen Regierung gemeinsam betriebene Aufstellung des Finnischen Freiwilligen-Bataillons der Waffen-SS. Es umfasste ca. 1.500 Finnen, überwiegend bürgerlicher Herkunft, vielfach Anhänger des Faschismus, und beteiligte sich im Rahmen der Waffen-SS Division Wiking am Einmarsch in die Sowjetunion und an zahlreichen Einsätzen in deren Hinterland, darunter auch Massenerschießungen. Diese Formation durfte auf finnischen Wunsch nur gegen die Sowjetunion eingesetzt werden. Sie wurde ganz offiziell, auch hierauf hatte der damalige finnische Außenminister Witting gedrungen, in die Tradition des Lockstedter 27. Jägerbataillons gestellt, ihre Angehörigen in Deutschland wie in Finnland als „finnische Jäger“ bezeichnet.

Doch die Verbindung zwischen den Jägern und der SS war nicht nur ideologisch fundiert, sondern auch personell und operativ. Ehemalige Angehörige des Jägerbataillons waren führend an der Werbung und Instruktion der Freiwilligen beteiligt: Esko Riekki, Unternehmersohn aus Oulu, 1915 bis 1917 Werber für die Lockstedter Jäger in Finnland, 1918 bei den Weißen, dann Organisator der Grenztruppen, von 1923 bis 1939 Leiter der finnischen Geheimpolizei, anschließend Offizier im Winterkrieg – in der Literatur als „Wachhund des Weißen Finnland“ gekennzeichnet. Riekki handelte die Konditionen des finnischen Waffen-SS-Bataillons in Berlin persönlich mit Heydrich und anderen SS-Größen aus. Ferner Ragnar Nordström, kaufmännischer Angestellter, in Lockstedt ausgebildeter Jäger, Kommandeur finnischer Interventionisten in Russland, später Großreeder, im Nebenberuf Kriegswaffenbeschaffer in staatlichem Auftrag ab 1939, Deutschland-Beauftragter des Oberkommandierenden Marschall Mannerheim ab 1940, Berater der finnischen Regierung für das von finnischen Truppen besetzte Karelien ab Sommer 1941. Schließlich die ehemaligen Jägeroffiziere Pehr H. Norrmen, Arvi Kalsta, Gunnar Lindquist, Harry Backberg.

(5) Ragnar Nordström 1894 - 1982

Alle Aspekte der Jägertradition in der Zeit des II. Weltkrieges bleiben auf den Hohenlockstedter Finnentagen durchweg ausgespart. Werden die Vorfälle im I. Weltkriegs und unmittelbar danach, im Vertrauen auf historische Kenntnislücken der deutschen Öffentlichkeit, noch zum demokratischen Startimpuls umgelogen, so rettet man sich angesichts der offenen Kumpanei beim rassistischen Massenmord an Russen im II. Weltkrieg ins Verschweigen.

Wie soll das weitergehen? Der kommende Finnentag wird, so lassen Gästeliste und Programm erkennen, die unsägliche Linie der Traditionspflege bruchlos fortsetzen. An vorderster Front wird wieder der vielseitig dekorierte Finnland-Verbindungsoffizier der Bundeswehr und Junge Freiheit-Leser Mark Aretz agieren (eine Kostprobe aus seiner Feder unter http://jungefreiheit.de/sonderthema/2007/leserbriefe/, aufgerufen 1.2.2014) Wie die Presse berichtet, wird der für den Finnentag verantwortliche Kultur- und Geschichtsverein Hohenlockstedt außerdem in diesem Jahr, dem Jubiläumsjahr des Kriegsbeginns 1914, eine Ausstellung ausrichten. Historiker der Universität Kiel arbeiten an der Konzeption mit. Weiterer Kooperationspartner ist der belgische Weltkriegshistoriker Jan Vancoillie, der den rechtsradikalen Vlaams Blok im Stadtparlament von Kortrijk vertrat. Die Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten Birgit Herdejürgen (SPD) und Heiner Rickers (CDU) übernehmen die Schirmherrschaft. Der Vereinsvorsitzende Achim Jabusch: „In Hohenlockstedt findet die umfassendste Ausstellung zum Ersten Weltkrieg in Schleswig-Holstein statt. Wir werden die Ausstellung auch als Schulprojekt anbieten und Schulen in ganz Schleswig-Holstein informieren.“ (nachzulesen unter: http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/voelkerverstaendigung-ueber-grenzen-id3871866.html)

Soll das so weitergehen? Nein, diese Zustände müssen ein Ende finden. Es muss endlich offen ausgesprochen werden: Der Kaiser ist nackt. Die Traditionspflege in Hohenlockstedt ist militaristisch. Sie verschweigt Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sie liefert ein Zerrbild der historischen Aufarbeitung von Bürgerkrieg und II. Weltkrieg in Finnland. Sie liegt inhaltlich und methodisch weit unter den Mindestanforderungen an politische Bildung in einem demokratischen Gemeinwesen und hat an Schulen nichts zu suchen. Sie ist offen für rechtsradikales Gedankengut.

Der Kulturverein und das von ihm betreute Hohenlockstädter Museum haben sich der historischen Wahrheit zu stellen. Die örtlichen politischen Parteien dürfen die Verlogenheit des „Finnentages“ in seiner derzeitigen Form nicht weiter durch ihre Teilnahme stützen. Gleiches gilt für die Bundeswehr und die finnische Botschaft, die mit ihrer jährlichen Beteiligung am „Finnentag“ und ihrer Parteinahme für dessen einseitige Geschichtspropaganda ihren Verpflichtungen gegenüber der pluralen finnischen Gesellschaft nicht gerecht werden. Die Geschichte Finnlands und der finnisch-deutschen Beziehungen ist reich an packenden Entwicklungen und Problemstellungen – sie hat eine bessere Vermittlung verdient. Das würde auch der Gemeinde Hohenlockstedt nutzen.

 

Bildnachweis

(1) https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Pataljoonan_paallystoa.jpg&filetimestamp=20081001095812

(2) http://www.wikiwand.com/fi/Ulrich_von_Coler

(3) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Finnish_SS_volunteers_in_Gross_Born.jpg

(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Hessen

(5) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Overstelojtnant_Ragnar_Nordstrom.jpg

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