Erwin Herbert Wagenknecht (1913–1945)

Ein Antifaschist aus Hamburg-Winterhude

Text: Christian Gotthardt
Veröffentlicht im September 2020






(1) Politische Heimat: von der sozialdemokratischen zur kommunistischen Arbeiterjugend

Erwin (das war sein Rufname) Wagenknecht war einer der vielen Antifaschisten, die den 2. Weltkrieg nicht überlebten und darum auch kaum Gelegenheit hatten, Spuren zu hinterlassen und ihre Erlebnisse zu überliefern. Bis jetzt lag nur ein kurzer Auszug zu seiner Person aus einer Anklageschrift der Hamburger Generalstaatsanwaltschaft am Hanseatischen Oberlandesgericht vom 27.12.1934 vor. Ursel Hochmuth kannte diesen Auszug, sie konnte mit seiner Hilfe Wagenknecht dem kommunistischen Jugendverband KJVD und der Gruppe der widerständigen „Lichtwarkschüler“ zuordnen.[1]

Das war 1969. Seitdem erschien über Wagenknecht nichts mehr, was unsere Kenntnisse erweitert hätte. Im Jahr 2013 geriet mir dann im Kreisarchiv Nordfriesland, auf der Suche nach anderen Personen und Sachverhalten,[2] eine Liste in die Hände, die auch seinen Namen enthielt: Es handelte sich um Antragsteller auf Fürsorgeunterstützung wegen politischer Verfolgung bei der Landkreisverwaltung Eiderstedt in den Jahren 1945 bis 1947. Den Antrag hatte er nicht selbst gestellt, sondern seine Ehefrau Henriette „als Hinterbliebene“.[3] Dieses Aktenstück legte eine Spur zur eigentlichen Fallakte Wagenknecht, die dann im Schleswig-Holsteinischen Landesarchiv Schleswig aufgefunden werden konnte.[4] Sie enthält eine zweiseitige Abschrift von denjenigen Teilen der o.g. Anklageschrift, die Wagenknecht betreffen. Sie wird im Folgenden vollständig abgebildet und dann durch einige biographische Details, die sich im Lauf der Zeit in meinem Zettelkasten gesammelt haben, ergänzt:

(2) Anklage gegen Erwin Wagenknecht im Dezember 1934

 

Ergänzend zu Wagenknechts Lebenslauf bis Ende 1934 lässt sich anfügen, dass er aus einem sozialdemokratischen Elternhaus stammte, und Ende der 1920er Jahre in der SPD-nahen „Sozialistischen Arbeiterjugend“ (SAJ) und als Leiter bei den „Kinderfreunden“ wirkte. Herta Winzer, die ihm 1932 in den KPD-nahen „Kommunistischen Jugendverband Deutschlands“ (KJVD) folgte, hatte ihn damals bei den Kinderfreunden kennengelernt.[5] Wir wissen ferner, dass er bereits Anfang 1933 die Ebene der Unterbezirksleitung hinter sich gelassen hatte und Hamburg-weit mit sehr verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurde. So sehen wir ihn zur Jahreswende 1932/33 beteiligt an den Gesprächen zwischen KJVD, SAJ und SJV („Sozialistischer Jugendverband“, die 1931 gegründete Jugendorganisation der linkssozialistischen Abspaltung von der SPD, der „Sozialistischen Arbeiterpartei“) über eine engere Zusammenarbeit in Harburg.[6] Diese realisierte sich dann wenig später als gemeinsamer Kampf einer als KJVD firmierten, aber faktisch als Bündnisformation aufgefassten Jugendorganisation unter den Bedingungen der Illegalität.[7]

Seine Verhaftung fiel in den Zusammenhang der großen Verhaftungswelle im Mai/Juni 1934, mit der fast die gesamte, damals aktive Führung des KJVD Hamburg (auf Bezirks-, Unterbezirks- und Gruppenebene, ca. 200 Personen) ausgeschaltet wurde. Die Gestapo ermittelte entlang der für sie erkennbaren organisatorischen Strukturen. Die Generalstaatsanwaltschaft ordnete die Ergebnisse dann gemäß Hierarchie- und Verantwortlichkeitsebenen und örtlichen und personellen Zusammenhängen und fertigte für die jeweiligen Personengruppen eigene Anklageschriften. Begonnen wurde in solchen Fällen in der Regel mit den Leitungskadern, insofern lief die erste Anklage unter dem Titel „Schacht und Genossen“, auf den im Kopf der Abschrift verwiesen wurde. Ernst Schacht oblag seit November 1933 die politische Führung als Polleiter des illegalen KJVD-Bezirks Hamburg. Daneben war er zuständig für die Stadtteile Barmbek, Winterhude und Uhlenhorst sowie für weitere Gruppen im Hamburger Norden.[8] Er kannte Wagenknecht als KJVD-Genossen sowie seit 1928 aus der gemeinsamen Arbeit in der kaufmännisch-logistischen Abteilung der Deutsch-russischen Lager- und Transport GmbH (Derutra) in Hamburg.[9]

(3) Ernst Schacht

 

Die Wagenknecht betreffende Anklageschrift war die Nr. 2 der Serie. Er selbst war die Nr. 6 der insgesamt 11 Angeklagten in dieser Schrift. Der auf der Rückseite des Auszugs behandelte Siegfried Volkmann war vermutlich ebenfalls angeklagt.[10]

Leider ist in dem Auszug nicht klar ersichtlich, wer sonst mit Wagenknecht gemeinsam angeklagt wurde. Der Text offenbart allerdings Bezüge zu den KJVD-lern Werner Stender,[11] Wagenknechts Nachfolger in der KJVD-Leitung Uhlenhorst-Winterhude, und Hans Schwarzmayr in Uhlenhorst.[12]

Über das Strafmaß, das Wagenknecht in seinem Prozess Anfang 1935 auferlegt wurde, kann man nur ungefähre Vermutungen anstellen. Hier wirkten sich Faktoren wie Alter und Vorgeschichte der angeklagten Person, ihre Stellung in der Organisationhierarchie und die Wucht der Beweislage aus. Betrachtet man die auf KJVD-Aktivitäten bezogenen Strafen in der Liste der Hamburger, die später in Strafbataillone der Wehrmacht gepresst wurden, so lag das Gros bei Strafen von 2 bis 5 Jahren; es gab allerdings auch Freisprüche und Strafen von bis zu 8 Jahren.[13] Der Hauptangeklagte der damaligen Prozessserie, Ernst Schacht, erhielt 2 ½ Jahre Zuchthaus und kam im Anschluss für weitere 2 Jahre als Schutzhäftling in die Konzentrationslager Esterwegen und Fuhlsbüttel.[14]

Zurück zur Schleswiger Akte. Sie hilft uns an dieser Stelle der Biographie Wagenknechts etwas weiter, denn sie bildet nicht nur den Auszug der Anklageschrift ab, sondern auch seine Lebensumstände nach der Haft. Wagenknecht hatte – vermutlich nach seiner Haftentlassung – Henriette Müller geheiratet, geboren 6.12.1914. Eine Tochter Gunda kam um 1938 zur Welt.

Der Kontext „Antrag auf Unterstützung“ klärt zunächst einige Eigentümlichkeiten des Auszugs. Wer hat ihn verfasst ? Ein zeitgenössisches Originalschriftstück der Generalstaatsanwaltschaft zur Information des Angeklagten oder im Zuge etwa einer Amtshilfe wird es nicht gewesen sein, es fehlen Briefkopf und Stempel. Auch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), die bei Behördengängen half, verwendete, wenn ihr nach Kriegsende von Verfolgten oder ihren Verwandten Anklageschriften, Urteile oder Haftbelege als Nachweis der Verfolgung vorgelegt wurden, bei Abschriften und Auszügen stets gedruckte Briefbögen und Stempel. Ich vermute, der Auszug wurde 1945 oder 1946 in der Verwaltung des Landkreises Eiderstedt in Tönning gefertigt, nach Vorlage der Original-Anklageschrift von 1934 durch Henriette Wagenknecht. Das Kreisamt bearbeitete und entschied über Fürsorgeanträge, in diesen frühen Jahren noch in enger Abstimmung mit den aus unbelasteten Zivilpersonen zusammengesetzten Entnazifizierungsausschüssen. Den Auszug fertigte es als internen Vermerk zur Fallentscheidung Wagenknecht und deren Ablage. [15] In der Verwaltung in Tönning herrschte in dieser Zeit entsetzlicher Papiermangel, für die interne Ablage wurde alles Mögliche und Unmögliche eingesetzt, bis hin zu zerschnittenen Altakten mit leerer Rückseite.

Also nun zum Strafmaß: Setzen wir die Tochter Gunda als ein gemeinsames Kind voraus, so lässt sich eine Haftstrafe von ca. 24 Monaten annehmen. Brachte Henriette Müller das Kind aus einer früheren Verbindung mit in die Ehe, dann wäre ein Strafmaß von bis zu 6 Jahren denkbar. Ich halte ersteres für plausibler. Die in der Anklageschrift gegen Wagenknecht vorgebrachten Straftaten waren aus Nazisicht eher minderschwer, der gesamte Umfang seiner Tätigkeit u.a. auf der Ebene der Bezirksleitung war offenbar nicht aufgedeckt worden.

Wo die Familie damals wohnte, bleibt etwas unklar. Wagenknecht hatte vor und direkt nach seiner Haft noch keine eigene Adresse. Hatte die junge Familie bei seinen oder ihren Eltern gewohnt? Erst 1940 erscheint ein Erwin Wagenknecht, Arbeiter, als Mieter in Hammerbrook, Wendenstraße 82, II. Stock, und zwar bis zur letzten Kriegsausgabe des Hamburger Adressbuchs für das Jahr 1943.

Wenn es wirklich die junge Familie war, die hier wohnte, dann hat ihr der Ort kein Glück gebracht. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 wurden die Stadtteile Hammerbrook, Rothenburgsort und Hamm Opfer des monströsen Angriffs der amerikanischen Luftwaffe („Operation Gomorrha“). Dies betraf insbesondere Straßenzüge Hammerbrooks in dessen westlichem Bereich zwischen Hammerbrookstraße und Heidenkampsweg, wo durch Brände und Feuerstürme 90 % des Mietshausbestandes vollständig zerstört wurden. In diesem Bereich stand auch das Wohnhaus in der Wendenstraße 82.[16]

   

(4) Blick in die Wendenstraße. Daneben der Blick von der Hammerbrookstraße nach Südosten. In der Mitte der vorderen Bebauung verläuft die Wendenstraße.

 

Henriette Wagenknecht hielt sich mit ihrer Tochter 1945, als sie die Verfolgtenfürsorge beantragte, auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt auf, in der Gemeinde St. Peter Ording. Dies könnte mit einer Ausbombung zusammenhängen. Ob sie und ihre Tochter aus Hamburg hierhin als Ausgebombte von Amts wegen umgesiedelt wurden, oder ob sie, wie viele andere Hamburger, auf eigene Faust auf das Land geflohen waren, vielleicht zu Verwandten oder Bekannten, wissen wir nicht. Für die erstere Variante spricht, dass es in St. Peter zahlreiche Kinderheime gab und deren Versorgung eingespielt war. Den Antrag stellte Henriette Wagenknecht direkt nach Kriegsende bei der damaligen Kreisverwaltung Eiderstedts in Tönning.

Im Antrag auf Unterstützung machte Henriette Wagenknecht geltend, dass sie Hinterbliebene ihres Mannes sei und wegen seiner politischen Verfolgung als Leistungsempfängerin berechtigt war. Dies ergab sich aus seiner Verurteilung und Haft ab Ende 1934 sowie aus seiner zwangsweisen Einziehung zur Wehrmacht. Der Tod von Erwin Wagenknecht war zwar noch nicht amtlich, sie sagte aber aus, dass er als Wehrmachtsangehöriger an der Ostfront war und seine letzte Briefbotschaft vom 11.2.1945 stammte. Ihrem Antrag wurde entsprochen, sie erhielt gewisse Leistungen, in welchem Umfang, sagt die Akte nicht. Viel wird es nicht gewesen sein, gerade in den ersten Jahren der Wiedergutmachung gab es Leistungen nur für scharf eingegrenzte Fallmuster und in sehr geringer Höhe.

Insgesamt vertrat Henriette Wagenknecht ihre Ansprüche engagiert und sachkundig. Sie schien sich mit der VVN beraten zu haben, ihr Fall wurde von der Organisation auch dokumentiert. So wurde offenbar akzeptiert, dass sie ihren Anspruch in St. Peter und gegenüber dem Land Schleswig-Holstein vertreten durfte, statt von Hamburg aus und gegen Hamburg, eine Stadt, an die sie nichts mehr band.

Die Frage bleibt, wann und wie Erwin Wagenknecht in die Wehrmacht und an die Ostfront kam. Schon vor oder erst nach der Ausbombung in Hammerbrook? Und wie verband sich dies mit seinem Merkmal der „Wehrunwürdigkeit“ als hochwahrscheinliche Folge seiner Verurteilung wg. „VzH“ (Vorbereitung zum Hochverrat)? Als am meisten plausibel scheint hier seine Aushebung als Wehrmachtssoldat in den Bewährungsbataillonen der Infanteriedivision 999 mit einer „auf die Kriegszeit begrenzten“ Wehrwürdigkeit, und zwar in den Bat. XIV, XV und XVII, die an die südliche Ostfront mussten, nach der Ausbildung im süddeutschen Heuberg ab Frühsommer 1943. Und die in den Rückzugsgefechten 1944/45 von der Roten Armee vollständig aufgerieben wurden. Wobei nicht vergessen werden sollte, dass viele „Politische“ in diesen Bataillonen aufgrund zahlreicher Desertionen Gleichgesinnter über die Frontlinie zur Roten Armee und zu Partisanen als potentielle Verräter von der Wehrmacht vor Ort abgeschossen oder nach Heuberg zurückbeordert und dort exekutiert wurden. Auch ein solches Schicksal könnte Erwin Wagenknecht getroffen haben.[17]

(5) H. Wagenknecht Mitte der 1950er Jahre mit Chef und einem Kollegen

 

Henriette Wagenknecht blieb mit ihrer Tochter in St. Peter Ording und fand 1947 Arbeit als Sekretärin in einem Sanatorium, ab 1953 in der örtlichen Kurverwaltung. Sie erlebte sechs Kurdirektoren und ging um 1979 in Rente. Im selben Jahr beantragte sie eine Todeserklärung für ihren Ehemann, die im selben Jahr vollzogen wurde.[18] Eine neue Ehe war sie nicht eingegangen. Im Ruhestand interessierte sie sich für die Dorfgeschichte, 1996 erschienen zwei kleine Beiträge von ihr in der Publikationsreihe der AG Ortschronik St. Peter Ording.[19]

In einem dieser Beiträge, er ist dem Kriegsende 1945 in St. Peter gewidmet, berichtet sie von ihrer damaligen Lebenssituation. Sie erwähnt, die Familie sei in Hamburg zweimal ausgebombt worden.

Eine Inschrift im Gedenkhain für die Gefallenen des Ortsteils Ording in beiden Weltkriegen lautet: „Wagenknecht, Erwin, geb. 10.11.1913, verm. 1945.“[20] Hatten beide gemeinsam vor seiner Einziehung in die Wehrmacht hier schon eine Weile gelebt? Oder war seine Aufnahme in die Liste der Dorfopfer eine integrative Geste der Gemeinde gegenüber der Witwe? Ich freue mich jedenfalls über dieses kleine Denkmal für einen fast vergessenen Widerstandskämpfer.

  

(6) Der Ordinger Ehrenhain

 

 

Anmerkungen

[1] Bundesarchiv Berlin (BArch) DY 55/ V 287/ 645; Hochmuth, Ursel: Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933-1945, .Frankfurt/ M 1980, S. 80.

[2] Siehe den Artikel Witzwort in der NS-Zeit auf dieser Website.

[3] Kreisarchiv Nordfriesland (KANF) B 3 Nr. 1286.

[4] Landesarchiv Schleswig-Holstein (LASH) 320/4 Nr. 2315.

[5] Art. Herta Winzer, in: https://kinder-des-widerstands.de/2018/06/21/herta-winzer/ (24.8.2020).

[6] Siehe den Artikel Radikale Linke in Harburg Teil 3 auf dieser Website.

[7] die anderen. Widerstand und Verfolgung in Harburg und Wilhelmsburg 1933 - 1945, Hamburg 2005, S. 112 ff.

[8] Hochmuth, Streiflichter, S. 36 f.

[9] BArch NY 4616/1.

[10] BArch DY 55/V 287/645; StAH 351-11 Nr. 39881.

[11] Art. „Werner Etter“, https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Etter (1.9.2020).

[12] Vgl. Staatsarchiv Hamburg (StAH) 351-11 Nr. 37767. Schwarzmayr, geb. 12.11.1912, wohnte vor seiner Verhaftung bei den Eltern in Uhlenhorst, Beethovenstraße 5.

[13] Suhling, Ursula: Wer waren die 999er? Hamburg 2017, S. 138-210.

[14] BArch NY 4616/1.

[15] Nach der Auflösung des Kreises Eiderstedt im Jahr 1970 gelangten die persönlichen Einzelfallakten ins Landesarchiv Schleswig und die Sammellisten und allgemeinen Verwaltungsakten der Fürsorgedienstelle ins Kreisarchiv Nordfriesland. Das Aktenstück im Bundesarchiv ist vermutlich ein Auszug aus der Verfolgtenkartei des VVN-Bezirks Nordwest, der der VVN-Zentrale in Berlin übermittelt wurde und später in den Bestand Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (Sapmo ) des Bundesarchivs kam.

[16] Es gibt mehr Namensgleichheiten, als man geneigt ist zu vermuten. So ist z.B. der Berliner Antifaschist Erwin Wagenknecht (vgl. Landesarchiv Berlin (LAB) C Rep. 118 Nr. 10609) nicht mit dem Hamburger Träger dieses Namens identisch. Wir müssen ferner im Auge behalten, dass ein Eisenbahner bzw. Zugschaffner Erwin Wagenknecht, der 1952 im ersten Hamburger Nachkriegs-Adressbuch auftauchte, zuvor der Mieter in der Wendenstraße hätte gewesen sein können.

[17] Vgl. Burkhardt, Hans: Die mit dem blauen Schein: Über den antifaschistischen Widerstand in den 999er Formationen der faschistischen deutschen Wehrmacht (1942 bis 1945), Berlin 1986.

[18] LASH Abt. 355.21 Nr. 1026.

[19] AG Dorfchronik St. Peter Ording (Hg.): Aus der Ortsgeschichte, Heft 18 (1996), S. 91-96 und S. 151-160.

[20] Auf der Website http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/st_peter-ording_ot_ording_sh.htm (25.8.2020) wird der Gedenkhain dokumentiert (Stand 2004). Die dort gepostete Abschrift der Inschrift bietet für das Sterbedatum Wagenknechts die Lesart „1947“ an, weist aber auf die schwere Lesbarkeit aufgrund der Verwitterung hin. Inzwischen sind die Steine restauriert worden, „1945“ ist wieder deutlich zu lesen.

 

 

Bildnachweis

(1) Archiv Gotthardt

(2) Landesarchiv Schleswig-Holstein (LASH) 320/4 Nr. 2315

(3) BArch NY 4616/1

(4) Brunswig, Hans: Feuersturm über Hamburg, Stuttgart 1979

(5) AG Ortschronik, s. Anmerkung 19

(6) Archiv Gotthardt

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